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Webra 91 AAR mit neuen HDY Vergaser im T-Rex 700 Nitro Pro

Jo denne, der HDY Vergaser seit Spätsommer existent is und an meiner 91er Wessel Edition so eine spürbare Leistungssteigerung erbrachte, sowohl im Teillastberreich, durch bessere Gasannahme, sowie  oben raus mehr Power, weil mehr Querschnitt im Vergaser vorhanden da keine Nadel im Luftstrom steht.

Auch seine Feuerprobe im 100 AAR bestanden hatt, wo er jetzt Serienvergaser is, war es doch nahe liegend den 91AAR Competition, mal auch an den HDY ran zu lassen.

Der Competition is eigentlich der F3C Motor welcher aus dem 91AAR entwickelt wurde um besseren Sanftlauf zu erhalten. Der91AAR war damals als er erschien ein Leistungs-Monster in der Motorenszene. Der Motor war für bis zu 15% Nitro durch den Ultramix Vergaser ausgelegt und lieferte eine Leistung die bis dato von keinen 91er Serienmotor erreicht wird. Für die Hardcore Nitro Junkies gab es den Mix Control Vergaser, mit reinen 12mm Querschnitt, der mit 2Servos, eines für Luft und das andere fürs Gemisch. Mein Vereinsobmann staunte nicht schlecht, als ich mit 2000Touren am Kopf meines Futura SE, mit 12° Pitch nach oben zwitscherte und Drehzahl noch immer stieg. Es wurde nicht mit 2000 weggeflogen sondern damals teste man noch ob der Motor unten auch rauskommt und es wurde mit geringer Schwebedrehzahl gestartet.

Anbei wen es interessiert, Oliver Wessel setzte immer auf den 91AAR und in Zusammenarbeit mit Webra wurde da immer ein bisschen dran gefeilt. Aber das is ne andere Geschichte.

Also der sanfte 91AAR Competition sollte nun ran an den HDY. Bei Webra bedient man sich gerne Hubis zum Testen die auch weit verbreitet sind, also steckt man das Ding in einen 700 T-Rex Nitro Pro, der eine doppelte Herausforderung darstellt, da er ein Lüfterradel besitzt was in europäischen Hubis höchstens einen 50er schmückt.

Japanschrauber zeichnen sich schon lange dadurch aus die kleinsten Lüfterradel zu besitzen, aber denk selbst Hashimoto treibt es da den Angstschweiß auf die Stirn beim Anblick dieses Stückes, aber jetzt is das Maß der Dinge in kleinen Lüfterradel Taiwan.

In zwei Tagen stand das Teil und da ich von extrem gleichmäßig Heckdrehraten verwöhnt bin, sowie die Aufbäumerei und Unterschneiderei eines Paddelkopfes auch leid bin, wurde die Paddelstange rausgeworfen und ein V-Stabi verbaut. Übrigens mein erstes in einen Verbrenner.

Guten Mutes wurde letzten Freitag den mal gestartet. Sicherheitshalber gleich mal Hauptnadel und Teillastnadel, weiter aufgemacht.

Der HDY den ich verbaute war aus der 100AAR Serie wo er optimiert ist bis 15% Nitro mit der 3,0° Nadel.

Der 91AAR Competition hat sehr hohe Kompression, sowie das kleine Lüfterradel und auch mein 20%Cool Power, benötigt alles einen sehr fetten Teillastberreich, so erwartete ich nicht das die 3° Nadel ausreichen würde.

Motor sprang hervorragend an durch die überfette Einstellung, jedoch erwies sich im Teillastberreich als zu mager, die Teillastnadel war schon sehr weit draußen, um ihn in der Mitte fetter zu machen, aber reichte nicht aus, sowie auch dann viel zu fett am Standgas.

Ne gute Wahl zum Testen wär da ne 3,5° Nadel gewesen, aber um das Triebwerk zu schonen, wurde mal eine 4° Nadel verbaut, was einen ausgezeichneten angereicherten Teillastberreich hervorzaubert und das Lüfterradel noch kleiner sein könnte. So ergibt sich die Möglichkeit den Motor auch einen schonenden 3D wärend der Einlaufphase zu unterziehen.

Nach so ca. 12 Tanks wurde mal ein 30% Cool Power eingefüllt.

Die nun höher erreichbare Drehzahl sorgte dafür das der V-Stabi Sensor zu schwingen begann, was mich veranlasste anstatt zwei Lagen Doppelseitiges Klebeband nur Einlagig zwei Streifen zu verwenden. Passt. Jetzt geht es um einiges knackiger an die Sache und die doch ganz leichte Schwimmerei hat ein Ende, beinhart wird Spur gehalten, auch wenn man ihn beim Reinkommen mit voll Nick und Pitch drauf wegtritt.

Leider aber  entschied sich der Stecker des Sensors die Box zu verlassen und es drehte sich der Hubi gemächlich um seine Achse ohne gestoppt werden zu können. Na mit dem Torkelten Höhe aufgenommen und in den Acker autorotiert. Ein Steuergestänge ein Servokreuz und ein Hauptrotorblatt blieben dabei auf der Strecke.

Die Woche wird mal ein blinder Zusatzstecker montiert um es dem Kabel etwas zu erschweren die Box zu verlassen.

Motor wird noch etwas eingelaufen und dann muss die Ziege zum Bock, auch wenn sie noch so meckert, sprich es wird denn mal scharf gestellt.

 Was man aber jetzt schon sagen kann, es is erdenklich leichter geworden den Motor einzustellen als mit dem vormals verbauten 3Nadel Vergaser, durch den Einsatz der tauschbaren Teillastnadeln kann man sehr leicht den Motor an die unterschiedlichen Spritsorten und Kühlungsverhältnissen anpassen, auch saugt der Motor brav Sprit an das auf den Einsatz eines Sprit Druck Regulierungs-System verzichtet werden kann. Durch den doch schneller ansprechenden Schiebevergaser kann man auch mit leicht fetten Motor sehr stabile Drehzahlverhältnisse schaffen.

August 2009

91er mit HDY